Earth Care | People Care | Fair Share

“Die Menschen, die Gebäude, in denen sie wohnen und wie sie sich selbst organisieren,
sind von zentraler Bedeutung für Permakultur.
So entwickelte sich das Bild einer dauerhaften oder nachhaltigen Landwirtschaft
zu einer Vision der dauerhaften oder nachhaltigen Kultur.”

David Holmgren, 2013

Was ist Permakultur?

Permakultur ist eine Kultur, in der nachhaltige Lebensweisen und Lebensräume geschaffen werden. So soll für uns Menschen und die uns umgebende Natur eine dauerhafte Lebensgrundlage gesichert werden. Permakultur kann auf alle Lebensbereiche angewandt werden: Sei es im Garten, in der Stadtgestaltung, in Gemeinschaften, in Betrieb und Schule, in der persönlichen Lebensgestaltung oder der großen Politik.

Grundlage dafür ist das Lernen von der Natur.
Dabei geht es darum, Muster und Prinzipien zu erkennen, mit denen die Natur nachhaltige Ökosysteme schafft. Ausserdem beobachtet man, wie naturverbundene Gesellschaften nachhaltiges (Zusammen-)Leben gestalten und in der Vergangenheit gestaltet haben.

Permakultur-Prinzipien
Permakultur versucht nicht, beobachtete Lösungen universell eins zu eins zu übertragen. Es geht vielmehr darum, Prinzipien anzuwenden, die hinter Lösungsansätzen stehen. Diese Prinzipien bringt man mit den örtlichen Bedingungen und menschlichen Bedürfnissen vor Ort zusammen und entwickelt so jeweils passende Fall-spezifische Lösungen.

Ethische Grundlage
Auf ökologischer, sozialer und ökonomischer Ebene sucht Permakultur nach einer Balance der ethischen Prinzipien Sorge für die Umwelt, Sorge für die Menschen und gerechte Verteilung. Sie gibt dabei nicht vor, was richtig und falsch ist. Permakultur stellt Hilfsmittel bereit, um herauszufinden, was im jeweiligen Kontext zu einer gerechteren Gestaltung verhelfen kann.

Angesichts von Rohstoff-Krisen und Klimawandel,
dem zerstörerischen Wesen des derzeitigen Wirtschaftssystems und unbefriedigenden politischen Systemen, ist Permakultur eine ganzheitlich ausgerichtete, lebensbejahende Herangehensweise um neue Lösungen zu gestalten. Diese neuen Lösungen sollen uns helfen, den Wandel zu einer gerechteren und nachhaltigeren Zukunft zu schaffen.

Vernetzung
Die Permakultur-Bewegung ist weltweit und regional eng verbunden mit Netzwerken wie Transition Towns, Tiefenökologie, Wildnispädagogik, Dragon Dreaming, Urbanen Gärten, Post-Wachstums-Ökonomie uva. und lernt von deren Ansätzen.

 

 

 

 

 

Herkunft

Bill Mollison und David Holmgren entwickelten das ursprüngliche Konzept der Permakultur in den 1970er Jahren in Australien. Bill Mollison erhielt 1981 dafür den Alternativen Nobelpreis. Die beiden suchten auf wissenschaftlicher Ebene nach Ansätzen für eine nachhaltige Landwirtschaft. Diese Landwirtschaft sollte nicht ihre eigenen Grundlagen systematisch selbst zerstören, wie es in der konventionellen Landwirtschaft der Fall ist: Mollison und Holmgren beobachteten natürliche Ökosysteme und stellten fest, das diese weder ständigen Energieeinsatz brauchen, noch Abfall erzeugen, oder Bodenzerstörung, Überdüngung oder großflächige Artensterben auslösen. Also leiteten sie aus ihren Beobachtungen Prinzipien für die Gestaltung menschengemachter Systeme ab. Als Namen für den neuen Ansatz setzten sie die Begriffe „permanent" und „agriculture" zusammen - Permaculture, eine permanente, nachhaltige Landwirtschaft also.

Nachhaltig und permanent deshalb, weil es in der Permakultur um langfristige Lösungen geht, statt um kurzfristigen Profit. Die Australier entwarfen positive, ethisch begründete landwirtschaftliche Alternativen. Sie ließen sich inspirieren von Naturvölkern, alten Kulturtechniken und fortschrittlichen Praktikern in der Landwirtschaft, wie Masanobu Fukuoka. Der japanische Kleinbauer bewirtschaftet seine Felder in Permakultur, schon lange bevor der Begriff überhaupt erfunden war, d.h. er fand eine ortsangepasste Anbauweise ohne Bodenbearbeitung, ohne chemischen Dünger, ohne Unkrautbekämpfung und ohne Abhängigkeit von Chemikalien.

Es dauerte nicht lange bis Mollison und Holmgren klar wurde, dass es für eine dauerhafte menschliche Kultur mehr braucht, als eine funktionierende Landwirtschaft. Die beobachteten Prinzipien lassen sich über diese hinaus auch auf soziale und wirtschaftliche Bereiche anwenden.

Dafür erfindet Permakultur das Rad nicht neu, sondern ist wie ein Werkzeugkasten, der Lösungen und Methoden der verschiedensten Kulturen und Theorieansätze, wie z.B. der Systemtheorie zusammenträgt. So können sie als wirkungsvolle Hilfsmittel für ganzheitliche Gestaltung genutzt werden.

 

 

 

 

 

Permakultur Ethik

Earth Care – People Care – Fair Share

Permakultur überträgt Beobachtungen aus natürlichen Ökosystemen und nachhaltigen Gesellschaftsformen auf die jeweiligen Gestaltungskontexte.

Diese Beobachtungen eins zu eins zu kopieren, wäre allerdings zu kurz gedacht – sie müssen auch mit den Bedürfnissen und Fähigkeiten menschlicher Gemeinschaften zusammengeführt werden: Zum Beispiel das Recht des Stärkeren, das wir in der Natur häufig beobachten können, ist im gesellschaftlichen Kontext nicht wünschenswert. In Verbindung mit menschlichen Fähigkeiten kann es nämlich zu Unterdrückung und Zerstörung führen (wie es die Geschichte des Kapitalismus eindrücklich zeigt).

Deshalb wurde für die Permakultur ein ethisches Fundament geschaffen. Das legt allen Entscheidungen den gerechten Umgang miteinander und die Bewahrung der planetaren Ökosysteme zugrunde. Die ethischen Prinzipien der Permakultur lauten:

Earth Care – Sorge für die Erde (Erhaltung und Pflege der Ökosysteme

People Care – Sorge für die Menschen (bedürfnisgerechter Zugang zu Ressourcen)

Fair Share – Faires Teilen (Verbrauch begrenzen und Überschüsse verteilen)

 

 

 

 

 

 

Permakultur Gestaltungsprinzipien

Aufbauend auf den ethischen Grundlagen sind verschiedene Prinzipien formuliert worden.
Diese fassen in allgemeiner Form zusammen, was stabile, nachhaltige Systeme ausmacht. Sie dienen als konzeptionelle Gestaltungshilfe.
Die bekannteste Sammlung von Gestaltungsprinzipien stammt von David Holmgren. In seinem Buch "Permaculture – principles & pathways beyond sustainability"
hat er zwölf Prinzipien zusammengefasst. Sie alle sind in verschiedensten Bereichen anwendbar.

 

 

 

 

 

Permakultur Design

Hinter Permakultur stehen Designmethoden,
die sich damit auseinandersetzen, wie wir unsere Vorstellungen eines guten Lebens
und einer verantwortlichen Lebenspraxis gestalten und umsetzen können.

Angepasste Lösungen statt Allheilmittel

Eine konkrete Lösung kann in einem Kontext permakulturell sinnvoll sein und in einem anderen nicht unbedingt. Das klassische Beispiel ist eine Kräuterspirale. Eine Kräuterspirale kann vorhandenen Raum intensiv nutzen und verschiedene Mikroklimate erzeugen. Dadurch kann sie vielen Arten auf kleinem Raum gute Wachstumsbedingungen geben. - Hat man in seinem Garten aber nicht das nötige Material, ist die Kräuterspirale gar nicht mehr permakulturell. Steine für die Grundstruktur der Spirale müsste man z.B. erst energieintensiv anfahren. Stattdessen sollte man Lösungen finden, die den vorhandenen Ressoucen entsprechen.

Bewusste Gestaltungsüberlegungen

Hinter Permakultur stehen also nicht fertige Lösungen, sondern bewusste Gestaltungsüberlegungen. Diese Gestaltungsüberlegungen werden oft auch 'Design' genannt. Man kann sich das vielleicht folgendermaßen verdeutlichen: Hinter einem funktionalen Haus steckt kluge Architektur. Das gleiche Haus wäre an einer anderen Stelle mit anderen Umweltbedingungen weniger funktional. Ebenso steht hinter einem funktionierenden Permakultur-Projekt ein kluges Permakultur-Design. Das gleiche (oder ein sehr ähnliches) Permakultur-Projekt kann in einem anderen Kontext ganz anders aussehen. Permakultur gibt also keine fertigen Antworten, sondern hilft nur, die richtigen Fragen zu stellen. Dazu gibt Permakultur verschiedenste Designmethoden an die Hand. Diese helfen uns dabei, Lösungen für unsere Vorstellungen eines guten Lebens und einer verantwortlichen Lebenspraxis zu finden.

Dabei kann es sich um Gärten, landwirtschaftliche Betriebe, Häuser, Städte oder Gemeinschaften handeln. In allen Bereichen geht es darum, durch naturnahe Strukturen hilfreiche Bedingungen zu erzeugen. Dafür nutzt Permakultur sowohl moderne Technologien, als auch traditionelles Wissen.

Ein Permakultur-Design umfasst eine Reihe wichtiger Schritte:

Eine zentrale Rolle nimmt dabei die Beobachtung ein. Am Anfang jedes Designs, aber auch während der Umsetzung, wird das betreffende System (also der Garten, die Kommune, das Unternehmen etc.) ausführlich beobachtet. Die Beobachtung richtet sich dabei auf das Verhalten und die Wirkungsweisen dieses Systems. Man möchte seine Antriebe, Strategien und Kreisläufe nachempfinden und im Design berücksichtigen. Oft helfen bei der Beobachtung ungewöhnliche Perspektiven: "Wie bewegt sich Wasser durch das Gelände?" Oder man begegnet Allem mit der fragenden Haltung eines Kindes: „Warum ist dies so und nicht anders?"

Die Beobachtungen werden dann analysiert, um eine solide Grundlage für Designentwürfe zu schaffen. In diesen Entwürfen werden Gestaltungsüberlegungen immer begründet. Wenn die Entwürfe überzeugend sind und zu den beobachteten Bedingungen passen, beginnt man mit der praktischen Umsetzung. Währenddessen beobachtet man allerdings weiterhin aufmerksam und entwickelt das Design weiter.

Eigenverantwortlichkeit

Ein Permakultur-Design kann also nie "am Reißbrett entworfen" und von oben herab implementiert werden. Sonst könnte es nicht die Motivationen und Wünsche aller Beteiligten berücksichtigen. Deshalb werden möglichst alle Beteiligten und Betroffenen in den Designprozess einbezogen.So können sie ihr Projekt anschliessend auch eigenverantwortlich weiterentwickeln und umgestalten. Permakultur-Designerinnen haben also die Aufgabe, den Menschen und der Umwelt wieder Verantwortung und Selbstorganisation zurückzugeben. Denn: "Erfolgreiches Design sollte selbstständig funktionierende Systeme schaffen." (Bill Mollison).

 

 

 

 

 

Permakultur Anwendungsbereiche

Von Landwirtschaft bis Gemeinschaftsbildung

Seit Permakultur in den 1970er Jahren als Gestaltungshilfe für eine nachhaltige Landwirtschaft begründet wurde, haben Permakultur-Interessierte auf der ganzen Welt die zugrundeliegenden Prinzipien weiterentwickelt. Dadurch wurde Permakultur auf immer mehr Lebensbereiche anwendbar: Ökonomische Konzepte, Gemeinschaftsbildung, Regional- und Freiraumplanung, kommunale Daseinsvorsorge, aber natürlich auch für Gärtnern, Selbstversorgung und Hausbau.

David Holmgren geht in seinem 2002 erschienenen Buch "Permakultur - Gestaltungsprinzipien für zukunftsfähige Lebensweisen" insbesondere auf kommende Herausforderungen bezüglich der Energiesicherheit künftiger Generationen ein. Er beschreibt Permakultur als ein Instrumentarium für einen sanften und gleichzeitig produktiven Übergang. Den Übergang von der destruktiven High-Energy-Industriegesellschaft hin zu einer nachhaltigen und lebensfreundlichen Low-Energy-Kultur.

Um nachhaltige Kulturen zu gestalten, müssen wir in allen Lebensbereichen überlegen, wie wir besser auf die Bedürfnisse von Menschen und Umwelt eingehen können. Wir müssen Kreisläufe schließen und lernen, sinnvoll mit Energien und Ressourcen umzugehen. David Holmgren hat die verschiedenen Lebensbereiche im Bild einer Permakultur-Blume sichtbar gemacht. Jedem Lebensbereich sind Beispiele von Praxis-Ansätzen und passenden sozialen Bewegungen zugeordnet.

 

 

 

Im Bereich Land und Natur

geht es natürlich um die klassischen Bereiche der Landwirtschaft und des Gärtnerns, aber auch um nachhaltige Forst- und Wasserwirtschaft. Permakultur fragt hier immer, wie die Bedürfnisse verschiedener Bevölkerungsgruppen, der Pflanzen, der Tiere und des Bodens an einem Ort zusammengebracht werden können. Gemeinsam sollen sie ein lebendiges, stabiles Ökosystem ergeben. Die Wiederbegrünung der Wüste durch kluge Bewässerungsstrategien oder der Aufbau von Mutterboden gehören genauso in diesen Bereich wie nachhaltige Fischerei oder die bewusste Ansiedlung und Verwendung von Wildpflanzen.

 

 

Im Bereich Werkzeuge & Technologie

geht es um die Entwicklung moderner Technologien, die auf nachwachsenden Rohstoffen und erneuerbaren Energien basieren, aber auch um die Wiederentdeckung alter Handwerkstechniken, die z.B. ohne Strom funktionieren. Permakultur fragt hier, wie viel Technik wir wirklich für ein gutes Leben brauchen und welche Technologien das vielleicht besser können, als die heute verbreiteten. Sie sucht nach alten und neuen Kulturtechniken, die weniger Energie und Rohstoffe verbrauchen. Die Entwicklung von Lastenrädern oder leicht nachbaubaren Energiesystemen gehört genauso in diesen Bereich, wie z.B. die energiesparende Haltbarmachung von Lebensmitteln durch Fermentation.

 

 

Im Bereich Kultur & Bildung

geht es um das Aneignen ganzheitlicher Befähigungen und die Kultivierung neuer Werte. Für Permakulturen brauchen wir neue Geschichten, die von Kooperation statt Konkurrenz erzählen und von Genügsamkeit statt Unersättlichkeit. Dazu brauchen wir auch Bildungssysteme, in denen nicht nur Informationen vermittelt werden, sondern die Lernenden die Sache von vorne bis hinten selbst ausprobieren können. Alternative und inklusive Schulmodelle gehören ebenso in diesen Bereich, wie Gemeinschaftsgärten, Repair-Cafés, oder regional-saisonale Küche.

 

 

Im Bereich Gesundheit & Spiritualität

geht es um Möglichkeiten des gesunden Lebens und ganzheitlicher Heilung. Permakultur fragt hier, wie gesunde Ernährung und Lebensführung in Einklang mit der Umwelt aussehen kann und wie wirkliche Heilung möglich ist, die sich nicht auf die Behandlung von Symptomen beschränkt. Dazu sucht sie nach natürlichen Heilmitteln und Verhaltensweisen, mit denen wir Zivilisationskrankheiten vermeiden können. Yoga, Meditation und andere Übungen für Körper und Geist gehören ebenso in diesen Bereich wie Wissen über Heilkräuter oder Formen der gemeinschaftsbasierten Gesundheitsvorsorge.

 

 

 

Im Bereich Finanzen & Ökonomie

geht es um die Frage, wie wir Handel mit Waren und Dienstleistungen so betreiben können, dass er allen nützt und die natürlichen Lebensgrundlagen erhält. Permakultur hinterfragt unsere derzeitigen Wirtschaftsmodelle und sucht nach Wegen, Güter gerecht zu verteilen, umweltfreundliche Produktion zu unterstützen oder krisensichere Finanzsysteme zu gestalten. Regionalwährungen oder Tauschringe gehören ebenso in diesen Bereich, wie Betriebe in Gemeinschaftsbesitz und die Ansätze der Gemeinwohl-Ökonomie.

 

 

Im Bereich Soziales & Gemeinschaft

geht es um die Organisation unseres Zusammenlebens in Familien und Gemeinschaften, Institutionen, Städten und Dörfern, Staaten und darüber hinaus. Permakultur stellt die Frage, wie wir das Zusammenleben so gestalten können, dass die Belange möglichst aller Beteiligter berücksichtigt werden und wir weniger Zwang, Gewalt und Strafen anwenden müssen. Sie gestaltet dafür Lebens- und Organisationsformen, die Menschen in persönlichen Austausch über ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten bringen. Und sie schafft Systeme, in denen die Betroffenen Möglichkeiten zur Mitsprache und ernsthaften politischen Beteiligung haben. Intergenerationelle Wohnprojekte gehören genauso in diesen Bereich, wie die Pflege von Gemeingütern oder Methoden der friedlichen Konfliktbearbeitung.

 „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen,
durch die sie entstanden sind.“

 Albert Einstein

Permakultur international

eine weltweite Bewegung...

 

 

 

 

 

 

Verwandte Bewegungen

Die Entwicklung der Permakultur ist eng verbunden mit Bewegungen und Netzwerken wie Transition TownUrbane Gärten, Ökodörfer, Buen Vivir, Tiefenökologie, Wildnispädagogik, Dragon Dreaming, Postwachstumsökonomie, Gemeinwohlökonomie und vielen anderen.

Sie alle stellen soziale Bewegungen dar, die nachhaltige Lebensweisen in verschiedenen Bereichen ausprobieren. Dabei warten sie nicht auf politische Vorgaben oder Lösungen durch Markt und Technik, sondern übernehmen selbst Verantwortung, in den Lebensbereichen, in denen sie Einfluss haben.

Die Permakultur-Bewegung hat das Anliegen, die verschiedenen Ansätze ganzheitlich zusammenzubringen. Dadurch möchte sie deren Weiterentwicklung unterstützen, sodass sie eines Tages nicht mehr nur für Nachhaltigkeits-Subkulturen, sondern für weite Teile der Gesellschaft funktionieren.