ToGenJi-Projekt

ToGenJi-Projekt

Eines der ältesten Permakultur-Projekte in Deutschland mit 7,5 Hektar, grüner, sozialer und architektonischer Permakultur. Das Wort ToGenJi setzt sich aus drei japanischen Silben zusammen: To = für Pfirsich, Gen = für geheimnisvoll, Ji= für Garten, Tempel.

 


In den späten Achtzigerjahren des 20. Jahrhunderts lernten Margrit und Declan Kennedy bei Bill Mollison in Australien die Permakultur kennen. Voller Begeisterung für dieses nachhaltige Bewirtschaftungssystem und mit großem Verantwortungsgefühl für die Zukunft gründeten sie damals eines der ersten Permakulturprojekte in Deutschland, in der Nähe des frisch entstandenen Lebensgartens. Sie begannen zunächst eine Wald- und landwirtschaftliche Fläche von 2,7 Hektar zu gestalten. 

1999 kaufte der frisch gegründete Verein Choka Sangha e.V. (Vogelnest-Gemeinschaft) das Gelände, und erwarb circa vier Jahre später noch 5,5 Hektar benachbarten Lärchen- und Kiefernwald dazu.

Durch die spirituelle Übung des Zen, mit der dadurch gewachsenen Verbundenheit mit der Natur, setzen die Vereinsmitglieder, insbesondere Jürgen Windhorn und Katharina Weber, das Werk der Kennedys fort. Auf der Basis der Permakultur-Prinzipien und –Designs hat Choka Sangha in den vergangenen Jahren dort ein Strohballenhaus und ein Seminargebäude, liebevoll Tempel genannt, in Solararchitektur gebaut.

Die Photovoltaikanlage, Thermokollektoren, ein eigener Brunnen und eine Wirbelkörperkläranlage sorgen für die nötige Infrastruktur in dieser Insellage.

Ungefähr 1.000 Quadratmeter Gemüsegarten, mehrere Sonnenfallen, der Schwitzhüttenplatz und ein kleiner Teich bilden ein Ganzes. Reichlich wilde Flächen in den Randzonenbereichen werden von Tieren gern als Lebensraum angenommen.

Als Lehrort für Permakultur und Zen bietet das ToGenJi-Projekt viel Natur, Stille und Raum für Kurse, Auszeit und Erholung.