Kontakt

Email: info@sozialhumus.de

Website: http://www.sozialhumus.de/

Lauritz Heinsch

Nach meiner Zeit in der Filmbranche, in der ich unter anderem für Produktionen wie "Tatort" und "Die Pfefferkörner" als Assistenz der Set-Aufnahmeleitung tätig war, begann ich, mich intensiv mit nachhaltigen Lebens- und Arbeitsweisen auseinanderzusetzen. Die Arbeit in der Filmbranche hat meine Fähigkeiten in Organisation, Kommunikation und Prozessmanagement geschärft, was mir heute in meinen Permakultur-Projekten zugutekommt.

Ein Wendepunkt war 2012, als ich Vater wurde. Diese Erfahrung brachte mich dazu, Lösungen für die ökologischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit zu suchen. 2013 entdeckte ich die Permakultur, was meine Sicht auf nachhaltige Lebens- und Arbeitsweisen grundlegend veränderte. Im selben Jahr begann ich meine Weiterbildung am Permakultur Institut, machte eine Schreinerlehre, absolvierte die dreijährige Ausbildung zum Wildnispädagogen und engagierte mich als Foodsharing-Botschafter.

Heute lebe ich in Freiburg, wo ich als Vater und selbstständiger Permakultur-Designer arbeite. Ich kombiniere Permakultur, Wildnispädagogik und soziale Innovation in meinen Projekten und Kursen, um zukunftsfähige Strukturen zu schaffen, die ökologisch, sozial und kulturell resilient sind.

Kursleitung

Derzeit biete ich keine Kurse direkt am Permakultur Institut an, bin aber regelmäßig auf Wintertreffen und Akademie-Wochenenden anzutreffen. Seit 2018 liegt mein Fokus auf meinem mehrjährigen Weiterbildungsprojekt „Pfade zur Wildgestaltung“, das Permakultur, Wildnispädagogik, Foodsharing, Soziokratie, altes Handwerk, Selbstorganisation, Gemeinschaftsbildung, Fundraising, Tiefenökologie und Aktivismus verbindet. Das Projekt ist modular aufgebaut und bietet Teilnehmern die Möglichkeit, sich individuell weiterzuentwickeln und aktiv zur Transformation unserer Gesellschaft beizutragen. Das erste Jahr umfasst 90 Seminartage und integriert einen Permakultur-Design-Kurs (PDK). Im zweiten Jahr liegt der Schwerpunkt auf Wildnispädagogik mit Zertifizierung. Die darauffolgenden Jahre widmen sich Handwerk, Ernährung, Körperarbeit, Gemeinschaftsbildung und so weiter. In meinen Kursen setze ich auf partizipative Lernmethoden, interdisziplinäre Ansätze und klare Ethik. Ich verbinde Theorie und Praxis, um nachhaltiges Lernen und Handeln zu ermöglichen.

Tutor*in

Als Tutor stehe ich dir für Designtutorien, Fachtutorien und persönliche Coachings (keine therapeutische Arbeit) zur Verfügung - ob in Einzeltutorien oder über ein oder mehrere Jahre hinweg. Mein Schwerpunkt liegt in der sozialen Permakultur, jedoch helfe ich dir ebenso kompetent bei Garten- und Konstruktionsdesigns.

Besonders wichtig ist mir ein offener, freundschaftlicher Austausch sowie klare Absprachen. Gemeinsam entwickeln wir fundierte und durchdachte Designs – stets mit klarem Fokus auf deine Ziele und den Weg dorthin.

Wichtige Hinweise zu meiner Arbeit als Tutor: Für ein Jahrestraining-Tutorium von vier Stunden erhalte ich aus deinen Weiterbildungsgebühren 220 € brutto. Als Alleinerziehender und Soloselbstständiger entspricht dies in der Vergütung eher einem Ehrenamt, was mir bewusst ist und ich mit Freude angehe. Allerdings bedeutet es auch, dass ich dir ausschließlich diese vier Stunden zur Verfügung stellen kann – inklusive Kommunikation, Organisation, Anfahrt, Lesen von Dokumentationen etc. Nutze diese Zeit daher bewusst, indem du dich gezielt auf unsere Arbeit vorbereitest, um den größtmöglichen Mehrwert zu erzielen.

Onlinetutorien bevorzuge ich, da sie unkompliziert zu organisieren sind und ohne zusätzliche Reisezeiten oder -kosten auskommen. Solltest du darüber hinaus weitere Unterstützung benötigen, hast du die Möglichkeit, mich über meine selbstständige Tätigkeit als Coach zu buchen.

Jede Tutoriumsbeziehung beginnt mit einem Kennenlern-Tutorium, in dem wir uns austauschen, deine Projekte besprechen und gemeinsam herausfinden, ob eine längerfristige Zusammenarbeit sinnvoll ist.

Ich lade dich herzlich ein, eines meiner Projekte – wie die Humus-Festivals, die FLAKE oder die Pfade zur Wildgestaltung – als „Spielwiese“ für deine eigenen Designs zu nutzen. So kannst du praxisnah lernen und zugleich aktiv zu einem bestehenden Projekt beitragen. Durch deinen Beitrag zu einem meiner Projekte entsteht außerdem ein Mehrwert, der für mich einen Ausgleich schafft. Dies erlaubt mir, die vorgegebenen vier Stunden flexibler zu handhaben und dir etwas mehr Zeit für ein Tutorium einzuräumen. Eine Win-Win-Win-Situation.



Ich habe aktuell freie Kapazitäten und freue mich noch bis zu sechs Tutees in mein Tutorium aufzunehmen.