Handwerkszeug für den Wandel 3/3

  • Zeiten
      Teil 1: 12. - 15. April
      Teil 2: 02. - 06. Mai
      Teil 3: 07. - 10. Juni
      Beginn jeweils nachmittags vor dem Abendessen
  • Kosten
      Frühbucher: 750 € bis zum 31.01.2017)
      Frühbucher: 800 € bis zum 15.02.2017)

      Kost und Logis:
      345 € im eigenen Zelt
      395 € im Zimmer/Matratzenlager
      (bei großer Kursgruppe wird beides etwas günstiger)
      Kursgebühr: 850

Permakultur-Design-Kurs
Handwerkszeug für den Wandel 3/3

Ein Designkurs mit inspirierenden Einsichten, praktischen Werkzeugen und erprobten Lösungen.

mit Ulrike Meißner, Judit Bartel und Sebastian Kaiser

Ein Designkurs mit inspirierenden Einsichten, praktischen Werkzeugen und erprobten Lösungen.

72h-Permakultur-Designkurs in drei Teilen
Frühjahr und Sommer 2018, um und in Dresden

Welche Fähigkeiten und Erfahrungen brauchen wir Menschen heute, um uns für den eigenen persönlichen und für den gesellschaftlichen Wandel hin zu einer enkeltauglichen Kultur einsetzen zu können?

Diese Kernfrage leitet uns durch unseren Kurs. Dabei führen wir in die grundlegenden Themengebiete der Permakultur ein wie Klima, Wasser, Boden, Energie, soziale Prozesse, Gestaltungs- und Planungsmethoden, Gärtnern und Selbstversorgung…

und freuen uns auf inspirierende Aha-Momente rund um folgende Fragen: 

  • Welche neuen Sichtweisen auf die Welt und mein Leben eröffnet mir die Permakultur?
  • Was kann ich jetzt, selbst, bei mir vor Ort  praktisch umsetzen und anwenden?
  • Wie gelingt es mir, gut zu beobachten, wiederkehrende Muster der Lebendigkeit wahrzunehmen und mich mit der Natur zu verbinden?
  • Was brauche ich, um für mich zu sorgen und sinnvoll in der Welt wirken zu können?
  • Was braucht es, damit gemeinsame Projekte in meinem Lebensumfeld gelingen?

Kursbeschreibung

„Beobachten und Verstehen!“ - Teil 1 in Tharandt (bei Dresden)

Der erste Kursteil findet auf der mitten im Grünen gelegenen Johannishöhe in Tharandt bei Dresden statt. Die Bewohner*innen dieses mittlerweile 30jährigen Projekts leben den Wandel, für den sie sich auch in ihrer politischen und pädagogischen Arbeit einsetzen. Die kleine Gemeinschaft stellt einen guten Teil ihrer Lebensmittel und ihrer Energie selbst her, vermehrt Saatgut, erhält alte Sorten und schließt lokale Wasser - und Nährstoffkreisläufe mittels Pflanzenkläranlage und Komposttoilette.
Von diesen erprobten Umsetzungen können wir uns vor Ort inspirieren lassen, einen Tag lang werden wir in die urbanen Räume Dresdens eintauchen und im Gartennetzwerk städtische Gemeinschaftsgärten und deren Ansätze kennenlernen.


„Einfach anders machen!“- Teil 2 in Kettewitz (bei Meißen)

Der zweite Teil führt uns auf das noch junge Permakultur-Gelände und den Wohnort von Ulrike Meißner, einem Dreiseithof mit 1,8 ha in Kettewitz. Malerisch gelegen, wird der Hof von mehreren Menschen bewohnt und beherbergt u.a. eine Zimmerei-Werkstatt. Es werden Schafe und Kaninchen gehalten und der überwiegende Teil der Fläche wird seit zwei Jahren Schritt für Schritt nach permakulturellen Gesichtspunkten gestaltet.  Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten zu praktischem Tun beim Pflanzen, Bauen oder Vermessen. Daneben schauen wir uns Kreisläufe und Muster im Gelände und der umgebenden Landschaft an und erforschen, wie wir natürliche Prozesse nutzen können, um mit der Natur zu arbeiten.


„Zukunftsfähig gestalten!“ - Teil 3 in Kettewitz (bei Meißen)

Noch einmal zu Gast in Kettewitz lernen wir Permakultur Werkzeuge kennen, die uns unterstützen, all die unterschiedlichen Systeme, in denen wir uns bewegen, tragfähig zu gestalten. Wir nutzen die Potentiale und Herausforderungen dieses noch jungen Projekts, um mit kreativen Planungsmethoden sinnvolle Lösungen für offene Gestaltungsfragen vor Ort zu entwickeln.


Der Kurs wird viele Anknüpfungspunkte zur weiteren Vertiefung aufzeigen. Er ist nach dem internationalen Curriculum von Bill Mollison ausgerichtet und bildet die Grundlage, um an der Permakultur-Akademie die Weiterbildung zum/r Permakultur-Designer/in beginnen zu können.

Es gibt eine begrenzte Anzahl TeilnehmerInnen-Plätze.

Wir sind dem project support project verpflichtet. Das heißt, daß Überschüsse in Projekte investiert werden, die den ethischen Prinzipien der Permakultur entsprechen.

Wir freuen uns auf Euch, Judit, Ulrike und Sebastian

Fotos zum Kurs: Christiane Kupfer, Porträtfoto Judit Bartel: Stephanie Hahne

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