Kategorie Soziale Permakultur

Soziale Permakultur und persönliche Transformation

Das Wintertreffen der Permakultur-Community

Beton abpflastern, Resilienz ernten! Die Netzwerktreffen des Permakultur Instituts sind ein wichtiger Bestandteil der Vereinskultur. Zweimal im Jahr bieten sie einen Rahmen für Miteinander und Austausch. Diesen Winter – im Februar 2026 – trafen sich rund 70 Menschen im CVJM-Feriendorf Herbstein in der Mitte Deutschlands. So idyllisch gelegen, wirkte das Schwerpunktthema dieser Tage fast etwas exotisch gewählt: Klimaresiliente Stadtentwicklung

Mit Permakulturdesign im Gemeinderat das Dorf mitgestalten

Maren Kürzer ist als Beigeordnete im Gemeinderat aktiv und bringt dort eine permakulturelle Perspektive ein. Im Bauausschuss ist es ihr ein Anliegen, Räume bewusst mitzugestalten und mehr Partizipation und Kommunikation im Ort zu ermöglichen. Konkrete Projekte sind dabei die Neugestaltung einer Flusspromenade und eines Spielplatzes.

Permakultur und Dekolonialisierung

Soziale Gerechtigkeit und Dekolonialisierung sind für die Permakultur relevant. Denn gute Absichten allein hindern uns nicht automatisch daran, kapitalistische, diskriminierende und ausbeuterische Modelle auf aktive oder passive Weise zu reproduzieren. Wie können wir daran arbeiten, diese Modelle durch bessere zu ersetzen? Wie können wir den Kompostierungsprozess dieser lebensfeindlichen Modelle beschleunigen?

Was kostet die Suppe wirklich?

Wie können wir anders wirtschaften? Was ist Nachernten? Lasst uns Ungenutztes nutzen! Eine Genossenschaft in Innsbruck macht sich für mehr Wertschätzung und ein anderes Wirtschaften stark: Vom Suppenlieferdienst über ein Bildungsprogramm zu Pflanzenwachstum, Lieferketten und Haltbarkeit bis zum Weltacker.

Was ist ein Permawalk?

Wie kann es gelingen, Menschen für Permakultur zu begeistern? Und das frei zugänglich, kostenlos und leicht umsetzbar? Permakultur durch gemeinsames Lernen und Handeln auch für Neulinge erlebbar macht ein Permablitz, Permawalk, Permakultur-Picknick oder ein -Stammtisch. Ein Überblick über niedrigschwellige Formate in Deutschland und Österreich.

Beruflich mit Permakultur unterwegs als Waldpädagogin

Die hessischen Forstämter sind Partner von Kindergärten, Schulen und Jugendgruppen. Was liegt da näher für eine permakulturbegeisterte Waldpädagogin und Biologin wie Gisela Löffler, den Gedanken weiterzuspinnen, um ein ganz besonderes Waldpädagogikprojekt bei ihrem Arbeitgeber anzuregen: die Anlage eines essbaren Waldgartens auf 900 m² Fläche unterhalb des Jugendwaldheims Weilburg.

Projekte verwirklichen mit Methoden von Dragon Dreaming

Jedes Projekt, ob groß oder klein, beginnt mit einem Traum. Mit der Idee oder Vorstellung davon, wie etwas in dieser Welt anders, vermutlich besser sein könnte: Wie könnten wir nachhaltig bauen und wohnen? Wie könnte Bildung besser gelingen? Was schenkt uns echte Gesundheit und Wohlbefinden? Meist kommen und gehen die Impulse. Wir verfolgen sie nicht weiter. Doch manchmal lässt uns ein Gedanke, eine Idee, ein Traum nicht mehr los. Dann fangen wir vielleicht an, anderen Menschen davon zu erzählen. Der Traum wächst in uns.

Soziokratie – So organisiert sich das Permakultur Institut e.V.

Uns soziokratisch zu organisieren, bedeutet für uns in der Praxis viele interne Klärungen, wie wir zusammenarbeiten wollen, wer was macht und wo welche Aufgaben überhaupt hingehören. Kurz gesagt: jede Menge Organisationsentwicklung. Welche Vorteile sehen wir darin, uns soziokratisch zu organisieren? Und was ist Soziokratie überhaupt?