
Den Regen pflanzen
Die Gestaltungsprinzipien von Brad Lancaster können beim Sammeln und Speichern von Wasser helfen.
Planung und Gestaltung von Permakultur in Systemen

Die Gestaltungsprinzipien von Brad Lancaster können beim Sammeln und Speichern von Wasser helfen.

Sind wir bereit, kleine Einbußen in unserem Stromverbrauch in Kauf zu nehmen, um ein sauberes Gewissen unserem Klima und unseren Ressourcen gegenüber zu haben?

Eine Podcastfolge mit Joel Campe und Gloria Kison vom Ökodorf Sieben Linden sowie Thomas Jäger und Michael Menge, zwei Vorständen des Deutschen Design Clubs, beim DDCAST, dem Podcast des Deutschen Design Clubs. In der Folge sprechen sie über Permakultur und warum der Deutsche Design Club dem Award "Was ist gut 2025" die Permakultur-Prinzipien zu Grunde legt.

Wie kann die Stadt Hannover fit für die Klimakrise werden? Permakultur-Designerin Cheryl und Permakultur-Designer Thom Meiseberg zeigen, wie Permakultur als ganzheitlicher Ansatz nicht nur Grünflächen, sondern auch soziale Beziehungen stärkt – und so die Stadt widerstandsfähiger macht. Mit jahrzehntelanger Erfahrung und praxisnahen Projekten bringen sie frischen Wind in die Stadtentwicklung, von urbanen Gemeinschaftsgärten bis hin zu Bürgerbeteiligung bei der klimaangepassten Stadtplanung. Im März 2025 luden sie gemeinsam mit einem interdisziplinären Team zu einem Impuls-Workshop ein, der die Perspektive auf „klimaangepasste Stadtentwicklung“ neu justierte und den Wandel voranbringen will. Interview von Melanie Barkhurst.

Die Ethik in der Permakultur ist für die Permakultur-Designerin Petra Krubeck der entscheidende Unterschied zu anderen Bewegungen und der Grund, warum sie sich in der Permakultur-Bewegung engagiert und nirgendwo woanders. Petra erzählt wie die Ethik „Earth Eare, People Care, Fair Share“ ihre Geisteshaltung geändert hat.

Warum sehen die Dinge in der Natur so aus, wie sie aussehen? Warum haben Boote die Form von Fischen und Flugzeuge die von Vögeln? Die Natur hat über Millionen von Jahren eine Vielzahl an Formen hervorgebracht, die alle einem Prinzip folgen. Doch warum integrieren wir dieses Prinzip nicht bewusster in unsere eigenen Designs?

Jedes Projekt, ob groß oder klein, beginnt mit einem Traum. Mit der Idee oder Vorstellung davon, wie etwas in dieser Welt anders, vermutlich besser sein könnte: Wie könnten wir nachhaltig bauen und wohnen? Wie könnte Bildung besser gelingen? Was schenkt uns echte Gesundheit und Wohlbefinden? Meist kommen und gehen die Impulse. Wir verfolgen sie nicht weiter. Doch manchmal lässt uns ein Gedanke, eine Idee, ein Traum nicht mehr los. Dann fangen wir vielleicht an, anderen Menschen davon zu erzählen. Der Traum wächst in uns.

Schaue ich mir das Baugeschehen der letzten Jahrzehnte in den Städten meiner Umgebung an, sehe ich oft enge Bebauung und nur wenig Grün zwischen den Neubauten. Auf meiner Suche nach alternativen Ansätzen begegnete mir ein begeisterndes Beispiel aus den USA: Village Homes ist ein Wohngebiet in Davis, Kalifornien, welches von den Stadtplanern Mike und Judy Corbett entworfen und umgesetzt wurde. Heute leben hier etwa 650 Menschen.

In einer Welt voller Unsicherheiten sind positive Zukunftsvisionen unerlässlich. Wie können Mut, Fantasie und die Arbeit an unseren inneren und äußeren Landschaften nicht nur unsere Perspektive, sondern auch die Realität verändern? Wie kann Permakultur uns helfen, Resilienz zu entwickeln und eine nachhaltige, hoffnungsvolle Zukunft zu gestalten?

Wieviel Platz brauchen wir wirklich? Und wie kann dieser Platz bestmöglich genutzt werden?